Dies Jahr ist er früh dran, der Frühling. Temperaturen, wie sie mal im April üblich waren, Sonnenschein und überall schießen die Frühblüher aus dem Boden. Natürlich schlagen bei uns Gartenfreunden die Herzen höher. Endlich tut sich wieder was, endlich gibt es wieder was zu tun!

Es ist faszinierend, zu sehen, wie die Frühblüher sich ihren Weg bahnen. Hier sieht man Krokusse, die durch Löcher in trockenen Laubblättern hindurchwachsen. Wie machen die das? Haben sie sich die Löcher gebohrt?

Nicht alle Pflanzen können das gleich gut. Und da auch etwas anfälligere Kandidaten schon beginnen zu treiben, haben wir vorsichtig die Abdeckungen aus Tannenzweigen und überschüssiges Laub von den Beeten entfernt. Von den Iris zum Beispiel, die sonst gern mal anfangen zu faulen.

 

Nicht ganz ohne Sorge, es ist schließlich noch Februar und es kann noch frieren, wird noch frieren, das ist fast sicher. Es bleibt uns allerdings nur Abwarten. Die Natur wird hoffentlich noch einigermaßen funktionieren, trotz Klimaänderungen, und „wissen, was sie tut“. Wir können ihr nur bedingt helfen, müssen sehen, was kommt und was nicht. Bleiben wir einfach mal optimistisch.

Da aber auch schon Bienen fliegen und es einige von uns schon dermaßen juckt, dass sie am liebsten an den zarten Trieben ziehen würden, damit es noch schneller geht, haben wir am Samstag ein klein wenig nachgeholfen und ein paar vorgezogene Pflänzchen gesetzt. Dabei bekamen wir Unterstützung von ein paar interessierten Kindern, die es sich nicht haben nehmen lassen, die Neuen zu begießen. Freut uns, je mehr sie sehen, dass da was wächst und dass das schön ist, desto mehr geben sie vielleicht darauf acht.