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An den Blüten kann man erkennen, dass man hier einen Verwandten der Paprika und Tomaten vor sich hat. Der schwarze Nachtschatten (solanum nigrum) ist Namensgeber für die ganze Familie der Nachtschattengewächse.

Er ist ein weit verbreitetes Wildkraut, findet sich in fast jedem Ruderalstreifen. Der Volksmund bedenkt ihn mit wenig schmeichelhaften Namen: Schietbeere, Teufelsdreck, Saukraut oder Hühnertod, um nur einige zu nennen.Blüten und Blätter des schwarzen Nachtschattens Seine Unbeliebtheit verdankt er einem hohen Gehalt an Alkaloiden, die ihn unverträglich bis giftig machen. Zumindest die grünen Teile. Das hat der schwarze Nachtschatten mit seinen Verwandten, den Kartoffeln und Tomaten, oder auch der sicher berühmtesten Variante, der Tollkirsche, gemein. Alle enthalten in unterschiedlichen Mengen Stoffe, die uns nicht zuträglich sind. Die sind auch in den Früchten noch enthalten, wenn auch in den reifen des schwarzen Nachtschattens in geringerem Maße, bei der Tomate noch weniger. Es hat jedoch schon einen Grund, warum man bei den Kartoffeln nicht die Beeren, sondern die Knollen isst.

Beeren des schwarzen Nachtschatten

 

Die Verwandschaft zu Tomaten und Paprika sieht man auch deutlich an Beeren, die reif tiefschwarz werden. In manchen Gegenden werden die Beeren zu Gelee verarbeitet, mancherorts auch die Blätter nach spezieller Behandlung gegessen. Ohne gute Kenntnis der richtigen Zubereitung sollte man jedoch eher die Finger davon lassen. Blüten des schwarzen Nachtschattens
Weitere Info findet sich wie fast immer bei Wikipedia.