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Sie wirkt im Vorbeigehen eher unscheinbar und ist sicherlich von den meisten schon mal irgendwo gesichtet worden – die Knoblauchsrauke. Alliaria petiolata, wie sie botanisch heißt, wächst als Wildpflanze an schattigen Plätzen, z.B. unter Hecken und an Wegrändern. Ihr Nektar ist  wunderbares Futter für Insekten wie Bienen, Schmetterlinge und sogar Käfer, die an den außenstehenden Nektar gut herankommen.

weiß blühende Konblauchsrauke

Weiß blühende Knoblauchsrauke im Stephanusgarten

Was ich bisher nicht wusste, bevor ich mich mit der Knoblauchsrauke beschäftigte – sie ist laut Wikipedia die älteste bekannte einheimische Gewürzpflanze und ist nachweislich schon 4.000 vor Christus als Gewürz verwendet worden.

Ihren Namen verdankt sie dem knoblauchartigen Geruch, der beim Zerreiben der Blätter entsteht. Essbar sind sowohl die Blätter als auch die Blüten. Die pfefferartigen Samenkörner sind ebenfalls zum Verzehr geeignet.

Übrigens: Ganz in der Nähe der Knoblauchsrauke auf dem hinteren Hügel wächst auch Bärlauch, den man normalerweise im Wald findet. Für Knoblauchfans ist Bärlauchpesto ein ebenso leckerer Genuss.

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